Montag, 9. Oktober 2017

Waschmittel aus Rosskastanien

Ich möchte meinen Abfallberg immer mehr verkleinern, darum greife ich zu Produkten, die ohne grosse Verpackung oder wieder nachfüllbar sind, waschbar oder aus natürlichen, gut abbaubaren Stoffen hergestellt sind.
So bin ich auf ein altes Rezept meiner Urgrosstante gestossen, die ein ganz einfaches Waschmittel brauchte, denn die Kernseife war für sie zu teuer.
Hier also ihr Rezept, ein bisschen an unsere heutige Lebensweise angepasst:

Rosskastanien, gewaschen
etwas Wasser

Die Rosskastanien frisch in Stücke schneiden.






Mit etwas Wasser in einer Pfanne 15 Minuten kochen.



Über Nacht stehen lassen, absieben und in einem verschliessbaren Gefäss lagern.




Sonntag, 25. Juni 2017

Basenbildner Speisenatron

Wer sich mit basischer Ernährung vertraut gemacht hat oder sich dafür interessiert, wird mit dem Speisenatron oder Natriumhydrogencarbonat einen fleissigen Helfer gefunden haben.
Am gesündesten ist es natürlich, dieses Natron in Bioqualität zu kaufen.

Zutaten:

1 TL Natronpulver
1 TL Ahornsirup oder Melasse
1 Glas Wasser

Natron und Sirup in das Wasser geben und 1x im Monat trinken.

Ich habe schon verschiedene Male gelesen, dass Krebstumore eigentliche Zuckergebilde um sich herum bilden und die Wissenschaftler gehen davon aus, dass in der heutigen Zeit mit all den gesüssten Getränken und dem Convenience Food zu viel Zucker konsumiert wird. Zudem wird rund um die Uhr gegessen, sodass der Magen nie zur Ruhe kommt, da sich seit den 70 er - Jahren die ganze Esskultur total verändert hat, denn es wird nicht mehr wie früher dreimal im Tag gegessen, sondern den ganzen Tag.

In der basischen Ernährung verzichtet man weitgehend auf Zucker, weil er säurebildend ist. Da in einem basischen Körper weniger Tumoren entstehen können als in einem sauren Organismus, wird dieses Speisenatron auch gegen Krebs eingesetzt. Man sollte darum, um den Körper wieder in basische Werte zurück führen zu können, dieses Speisenatron täglich einnehmen: für Menschen bis 50 kg 1x täglich und 2x täglich bei z.B. 80 kg Körpergewicht. Der Körper scheidet dann eine Menge Giftstoffe aus. Dies kann zu Schwitzen, Blähungen, kleinen Durchfällen oder Pickeln kommen. Nach 8-10 Tagen kommen evt. noch Kopfweh, Ameisenlaufen oder kurze stichartige Schmerzen in den Gelenken dazu. Man kann aber auch keine solcher Symtome zeigen oder nur ein einziges. Nach jeder Woche sollte der pH-Wert gemessen werden. Dieser pH-Wert steigt ungefähr 0,3 Punkte pro Tag, ist also nach einer Woche deutlich höher, d.h. im basischeren Bereich.

Es wird ein pH-Wert von 8 angestrebt. Ein pH-Wert von 1-6 ist sauer, ab einem pH-Wert von 7 ist der Körper basisch. Diese Werte testet man mit einem Lackmusstreifen, den man in der Apotheke kaufen kann, und zwar kann man einen Papierstreifen kurz in den Mund nehmen oder ihn kurz in den eigenen Urin halten und mit der Farbtabelle vergleichen. Je röter, desto saurer, je dunkler ins blau oder grün, desto basischer ist das Resultat. Sobald diese Werte erreicht sind, kann man die Einnahme des Natron auslaufen lassen, d.h. nur noch jeden zweiten, dann jeden dritten Tag u.s.w. und sich zusätzlich basisch ernähren (siehe Rezepte nach Schaub), um den Organismus basisch zu erhalten.

Fussbäder können zusätzlich hilfreich sein und man sollte genügend schlafen, also so um 22 Uhr ins Bett gehen. Meine Mutter sagte immer, dass die Stunden vor Mitternacht doppelt zählten.

Sonntag, 11. Juni 2017

Rotkraut Madelaine

Meine Mutter kochte eigentlich nicht sehr gerne. Sie wuchs sehr arm auf und hatte als Kind nicht immer genug zu essen. Essen war darum hauptsächlich Ernährung und musste nicht künstlich in Szene gesetzt werden.



Nach dem Tod ihrer Mutter kam sie zu ihrer Tante, einer Frau, die als Köchin in einem Spitzenhotel in Genf gearbeitet hatte - und von eben dieser Grosstante Madelaine stammt dieses Rotkrautrezept, so zubereitet schmeckt das Rotkraut einfach köstlich und sieht super appetitlich rot und glänzend aus. Ein MUSS im Herbst zu Wild!




Zutaten:

Kleiner Rotkrautkopf
1EL Essig
1/2 EL Zucker
2 TL Reis
2-3 kleine Äpfel
1 Bouillonwürfel
Pfeffer

Den Rotkrautkopf vierteln und in Streifen schneiden, wobei die dicken Rispen weggeschnitten werden. In den Dampfkochtopf geben. (Die roten Finger kann man wieder mit Zitronensaft reinigen). Äpfel schälen, in kleine Stückchen schneiden und beigeben. Restliche Zutaten auch in den Topf geben.
Dem Gemüse laut Kochtopfanleitung Wasser zugeben und nach Zeitangabe kochen.
Umrühren und nach Belieben würzen.

Donnerstag, 8. Juni 2017

Kokosöl - Mundspülung

Wer seinen Zähnen und dem ganzen Mundbereich eine Wohltat bereiten möchte, kann dies mit einer sogenannten Ölziehung machen. Bevor die Zähne gereinigt werden, einen Teelöffel voll Kokosöl in den Mund nehmen und dieses Öl während ca. 5 Minuten im Mund verteilen, zwischen den Zähnen durchziehen, kurz mit dem Öl im Mund spielen.
Nach Ablauf dieser Zeit das Öl ausspucken und den Mund mehrmals mit warmem Wasser spülen. Erst jetzt die Zähne mit einer sanften Bürste reinigen.

Diese Mundspülung kann bis auf 20 Minuten ausgedehnt werden und die Menge des Öls bis auf einen Esslöffel erhöht werden. Wer mag, darf es auch mehmals täglich anwenden, z. B. nach jeder Mahlzeit.

Dieses Ölziehen kommt ebenfalls aus der ayurvedischen Medizin. Es hilft Zahnbeläge zu reduzieren und tötet Bakterien im Mund ab. Zahnfleischentzündungen vermindern sich und Mundgeruch verschwindet. Die Zähne werden weisser, Karies geringer.

Goldene Milch - Erkältungsdrink

Ich habe nach einem effektiven Hausmittel bei Erkältungen, Husten und Grippe gesucht. Da ich schon als Kind stark unter Heuschnupfen litt und ich dagegen Honig in rauhen Mengen essen musste, kann ich heute Honig nicht mehr einfach geniessen. Also kommt bei mir die bewährte Honigmilch nicht in Frage.
Die Goldige Milch aus der ayurvedischen Medizin ist für mich eine echte Alternative, sogar mehr als das, denn sie pflegt eine Erkältung um einiges schneller! Wer die indischen Gewürze liebt, darf also zugreifen - aber nur einmal im Tag - leider, denn dieses Wundermittel schmeckt soooo gut!

Zutaten:

1 TL Kurkuma
1 TL Kokosöl
300 ml Mandelmilch
1 Messerspitze Zimt
1 Messerspitze schwarzer Pfeffer
1 Messerspitze Kardamom
kleines Stückchen Ingwer, zerrieben oder ca. 15 g Pulver
Agavendicksaft zum Süssen
etwas Wasser zum Verdünnen

Milch erwärmen, sodass man sie trinken kann, alle Zutaten zugeben und umrühren, bis sich alles mit der Milch gut vermischt hat. Wer mag, kann die Gewürzmilch mit etwas Agavensaft süssen.

Wünsche allen gute Besserung!

Sonntag, 28. Mai 2017

Smoothie

Einfach schnell gemacht und lecker!



Zutaten:

Orangensaft
Früchte: z.B. 1 Kiwi, 1 kleine Banane, 1 Mandarine
                      oder: 1 Kiwi, 1 kleine Banane, 1 kleiner Apfel, 1 kleines Rüebli

Alle Früchte wenn nötig schälen und die Kerngehäuse wegschneiden und in Stücke schneiden. Ich gebe alle Stücke direkt in meinen Smoothie-Mixerbecher, fülle dann diesen Becher bis 400 ml mit Orangensaft auf und mixe alles gut durch.

Freitag, 26. Mai 2017

Pouletbeinchen an Pilzen und Äpfel

Dieses Rezept ist aus der Not entstanden, zu viel eingekaufte Äpfel zu verwerten. Das Grundrezept ist das gleiche wie bei "Pouletstückchen an Apfel-Knoblauch-Rosmarinsauce", nur, dass die Beilagen Äpfel und frische Champignons sind. Schmeckt ebenfalls herrlich!


 

Donnerstag, 25. Mai 2017

Erfrischender Mangojoghurtdrink

Meine Tochter und ich sind begeisterte Fans der indischen Küche, so auch von der herrlichen Mango. In Indien drinkt man oft Lassi zu den Speisen, da Joghurt die Schärfe im Mund neutralisiert und nicht noch mehr Durst gibt. Da ich als arbeitstätige Frau nicht immer viel Zeit habe zum Kochen, muss es manchmal einfach schnell gehen und darum hier ein Quicklassi. Wer mag, kann auch noch etwas Kurkuma beigeben, dies ist sehr gesund und gibt eine wunderschöne Farbe.



Zutaten:

300 g Mango, in kleine Stücke geschnitten (ohne Kern und Haut der Frucht)
2 Becher Naturjogurt (360 g), (bei mir selbstgemachten aus dem Glas)
(1TL Kurkuma, sehr gesund)

Mango schälen und rund um den grossen Kern das Fruchtfleich wegschneiden. Die so erhaltenen Fruchtstücke in kleinere Stücke schneiden und zusammen mit dem Naturjoghurt und dem Kurkuma mit dem Mixer in einem hohen Gefäss pürieren.

Mittwoch, 24. Mai 2017

Löwenzahnknospensnack

Zu meinen Lieblingspflanze gehört mit manch andern der Löwenzahn. Die ganze Pflanze ist nicht nur essbar, sondern sehr lecker. Wer diese Pflanze auch so mag wie ich, der kocht aus ihr Honig oder Suppe, isst sie als Salat oder stellt einen kleinen Snack her aus den noch nicht zur Blüte gekommenen Knospen.
Diese wasche ich, salze sie und lege sie in Essig ein. So kann man sie zu einem Roggenbrot und Butter als Snack oder Vorspeise servieren.

Sonntag, 23. April 2017

Peperonata

Ein guter Freund aus Italien zeigte mir gerne Rezepte aus seinem Heimatland und ich kochte mit ihm meine. Und so wurde daraus eine wunderschöne Gewohnheit, da er ab und zu am Sonntagmorgen zu uns als Gastkoch vorbei kam und uns mit seiner Kochkunst verwöhnte. Eines seiner Lieblingsrezepte war die Peperonata, etwas scharf aber fein. Wer es weniger scharf mag, kann die Peperoncini einfach weglassen.

Ich habe Antonio leider schon eine ganze Weile aus den Augen verloren. Eine Suche nach ihm war erfolglos.



Zutaten:

4 - 5 Peperoni
1 Peperoncini
1 Zwiebel
2,5 dl Bouillon
Loorbeerblätter
3 Knoblauchzehen, grob zerhackt
2 Tomaten, achteln
Olivenöl

Peperoni und Peperoncini in Streifen schneiden (Vorsicht: Saft der Peperoncini brennt auch in den Augen 😞), die Zwiebel vierteln. Öl in einer Bratpfanne erhitzen und das Gemüse andämpfen, bis die Zwiebeln und der Saft braun werden.
Mit dem Bouillon ablöschen, frische Tomaten und den Knoblauch beigeben und weiterköcheln lassen, bis alles lind ist. Darauf achten, dass immer Flüssigkeit vorhanden ist.

Kabisauflauf nach Bündner Art

Ein ganz einfaches und sehr altes Familienrezept ist dieser Kabisauflauf. Er ist schnell vorbereitet und ergibt mit Kartoffelstock zusammen eine günstige und leckere Mahlzeit. Meine Kinder freuten sich jedes Mal darauf - Kabis ist sonst ja nicht gerade ein beliebtes Gemüse.


Zutaten:

1 Kabis oder Wirz
400 g Gehacktes, angebraten mit Zwiebeln, gewürzt
3 dl Bouillon, kräftig
Butter

Den Kabis auseinandernehmen und bei jedem Blatt die dickere Innenseite des Stiels der Länge nach flachschneiden. Alle Blätter in Salzwasser weichkochen und dann abtropfen lassen.
Gratinform ausbuttern und die Hälfte der Kabisblätter auslegen. Das Hackfleisch darüber verteilen und mit den restlichen Kabisblättern die letzte Lage einfüllen.
Die heisse Bouillon darübergiessen, einige Butterflocken auf die oberste Lage verteilen und den Auflauf im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad 1 Stunde backen.

Sollten die obersten Kabisblätter zu dunkel werden, eine Alufolie darüberlegen und die Backzeit trotzdem einhalten.

Früchtecoulis

Absolut herrlich zu Vanille- oder Rahmglacen. Man kann das Coulis mit nur einer Frucht oder mit verschiedenen Früchten kochen. Super schmecken Erdbeeren und Rhabarber zusammen.

Zutaten:

350 g Früchte, in kleine Stückchen geschnitten
100 g Zucker
1 EL Zitronensaft

Die Fruchtstückchen in einer Pfanne zugedeckt während 15 Minuten köcheln lassen. Mit dem Mixer pürieren und heiss oder kalt zu Eis servieren.

Crêpe

Eigentlich hatte ich ein Rezept meiner Mutter, aber mit diesem wurden die Crêpes immer zu dick. Also habe ich das Rezept verändert. Nun sind diese herrlich fein und duften köstlich!

Zutaten:

etwas Meersalz
3 grosse Eier
150 g Vollkornmehl
2,5 dl Milch
Butter oder Öl zum Braten

Eier mit dem Schwingbesen verquirlen, restliche Zutaten zugeben und gut vermischen. 15 Minuten stehenlassen.
1 kleine Schöpfkelle voll in eine gebutterte Bratpfanne verteilen. 1 - 2 Minuten braten, sobald der Rand der Crêpe braun wird, wenden und auf der anderen Seite nochmals 1 Minute braten.


Löwenzahnsuppe

Im Frühling wachsen alle Pflanzen frisch aus der Erde und haben viele gesunde Kraft. Während einem Sonntagsspaziergang lässt sich fern von Hundewegen schnell einige dieser köstlichen Blätter sammeln. Vom Löwenzahn nehme ich für die Suppe die feinen jungen Blätter und mit Kartoffeln zusammen koche ich eine herrliche Wildkräutersuppe.



Zutaten:

1 Handvoll frische Löwenzahnblätter, gewaschen
1 kleine Zwiebel, fein gehackt
250 g Kartoffeln, in kleine Würfel geschnitten
7,5 dl Gemüsebouillon
etwas Butter
Salz und Pfeffer
1 dl Vollrahm

Zwiebel mit Butter dämpfen, die Löwenzahnblätter beigeben und kurz mitdämpfen. Die Kartoffeln und die Bouillon beigeben und die Suppe 15 - 20 Minuten köcheln lassen.
Vom Herd nehmen und die Suppe mit dem Mixer pürieren. Rahm, Salz und Pfeffer beigeben und gut verrühren.

Freitag, 14. April 2017

Naan - Indisches Brot

Es geht doch nichts über frisches Brot. Und wenn man gerne mal auch etwas Abwechslung wünscht, stösst man unweigerlich auf die leckeren Naan, die frisch zubereitet einfach himmlisch duften und von mir förmlich "aufgefressen" werden. In den Supermärkten findet man sie vakuumverpackt, aber seit ich sie im indischen Quartier von Paris, rund um Gard du Nord, frisch zubereitet serviert bekommen habe, schmecken mir die verpackten nicht mehr.



Zutaten für 6 Stück:

7, 5 dl Milch
75 g Vollmilchjoghurt
250 g Mehln
1 TL Zucker
1/2 TL Salz
7 g Trockenhefe
1 EL Öl
1 Ei
nach Wunsch: frischer Knoblauch, gehackt
                        oder frischer Koriander, gehackt
                        Kümmel
                        Wildkräuter wie z.B. Brennnesselblätter, gehackt

Alles ausser dem Joghurt gut vermischen, Joghurt beigeben und das Ganze zu einem Teig kneten.
6 Kugeln formen und diese auf bemehlter Arbeitsfläche mit dem Wallholz zu dünnen Fladen auswallen.
Bratpfanne erhitzen und die Fladen bei starker Hitze auf der einen Seite ca. 1 Minute braten bis sich Blasen bilden. Fladen wenden und die zweite Seite auch ca. 1 Minute braten.

Donnerstag, 13. April 2017

Holunderblüten - Pesto

Jetzt explodiert die Natur förmlich. Jetzt profitiere ich von dieser Flut von Blüten. Also warum nicht mal ein Blütenpesto?

Zutaten:

Dunkles Brot
8 Blütendolden Holunder
60 g geriebenen Parmesan
1 TL Zitronensaft
Pfeffer und Salz
2 EL Olivenöl
Frischkäse oder Hüttenkäse

Stielchen von den Blüten entfernen und die Blüten in eine Schüssel geben. Parmesan, Zitronensaft, Peffer, Salz und das Olivenöl beigeben und mit einem Mörser verreiben, bis ein Pesto entsteht.
Das Brot in Scheiben schneiden und toasten. Frischkäse auf die Brotscheiben verteilen und dann das Pesto auf den Frischkäse geben.

So erhält man einen fruchtigen Apérogenuss !

Mittwoch, 12. April 2017

Getrocknete Brennnesselblätter

Brennnesselblätter können gewaschen und luftgetrocknet oder in einer Dörrmaschine getrocknet werden. Werden sie vor dem Trocknen nocht leicht mit einem Kräutersalz gewürzt, kann diese wilde Köstlichkeit als Apérobeilage oder als knusprigen Snack genossen werden.






Powerfood Brennnesselsamen

Als Kind bin ich durch manche fette Wiese gestreift und habe im Sommer nach Brennnesselraupen gesucht, um diese bis zur Verpuppung zu füttern. Wie von Zauberhand entschlüpften dann etwas später wunderschöne Schmetterlinge!
Natürlich brannte ich mich wieder und immer wieder an den Blättern dieser Pflanze. Das dies aber eine so tolle Heilpflanze ist, interessierte mich damals überhaupt nicht. Zu stark litt ich nach meinen Ausflügen an den Blattern, die sich an meinen Beinen anfühlten, als ob die Haut verbrennen würde.

Eigentlich sollte aber diese Pflanze in unseren Gärten ein Ehrenplatz innehaben, sie sind sehr gesund.

Aussergewöhnlich lecker sind die Brennesselsamen, die man wie Kürbiskerne in einer trockenen Pfanne, also ohne Öl, bratet bis es anfängt zu knistern und die kleinen Stielchen vom Samen wegfallen. Wer mag, kann sie so als Snack essen oder zu Salaten oder Gemüse beigeben.

Dienstag, 4. April 2017

Gesunde Crackers

Eine Freundin organisierte ihren Geburtstag in einer Waldhütte und lud dazu eine Wildkräuterfrau ein, die uns während einem Waldrundgang verschiedenste essbare Wildkräuter zeigte. Die Krönung der Runde war ein Festessen aus allerlei Kräutern, Dipps und Süssigkeiten, die diese Kräuterfachfrau für uns gekocht und gebacken hatte. Herrliches Essen aus der unberührten Natur. Ein Rezept darf ich hier verraten: Das der gesunden Crackers.



Zutaten:

1 Glas Mehl
1 Glas Haferflocken
1 Glas Kernen wie z.B. Sonnenblumenkerne
2 Glas Wasser
3 x mit 2 Fingern Salz nehmen
1 Gutsch Olivenöl

Alles miteinander gut vermischen, auf ein Backblech Backreinpapier einlegen und die Crackermasse darauf verteilen. 20 Minuten bei 170 Grad backen bis die Cracker etwas hart sind - kehren und nochmals bei 120 Grad 1 Stunde backen.

Varianten der Beigaben: Banane mit Curry
                                        Sesam geröstet mit Sesamöl
                                        Kokosflöckchen und Weinbeeren
                                        Rosmarin oder Herbes de Provence oder ...

Statt im Ofen backen, kann man die Crackermasse auch braten oder im Waffeleisen backen.


Dienstag, 28. März 2017

Dorade royale (Goldbrasse)

Ich habe vor Weihnachten diese tollen Fische in einem Laden entdeckt und da sie soooooo schmackhaft aussahen, musste ich sie einfach kaufen. In der Warteschlange vor der Kasse sah ich sie schon fertig gebraten vor mir auf dem Teller, begleitet von knusprig gebratenen Kartoffeln. Diese Fische verdienen ihren Namen, sie schmecken einfach himmlisch! 😍



Zutaten:

2 Doraden, frisch und ausgenommen
etwas Olivenöl
kleine Zwiebel, gehackt
2 Knoblauchzehen, gehackt
etwas Peterli, frisch und gehackt
Kartoffeln nach Belieben

Das Backblech mit Salz bestreuen und beide Fische darauflegen. Die Fische innen und aussen mit etwas Olivenöl beträufeln, salzen und die gehackten Gewürze ( Zwiebel, Knoblauch und Peterli) ebenfalls innen und aussen füllen und belegen.

Neben die Fische nicht zu grosse Kartoffelstücke legen. Das Ganze in den auf 200 Grad vorgeheizten Ofen schieben und 20 Minuten backen.